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„Die Alten müssen weg“

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Simon Marian Hoffmann, der auf Schloss Tempelhof lebt, will seit seiner Kindheit die Welt verändern. In „Aufstand der Jugend“ zeigt der 29-Jährige den Generationskonflikt. Warum fühlen sich junge Menschen machtlos? Simon Marian Hoffmann ist Künstler, Filmemacher und Aktivist – mit seinem Projekt „Aufstand der Jugend“ setzt er sich für mehr Gehör und Mitbestimmung junger Menschen ein. Quelle: Simon Marian Hoffmann „Ich habe mit zwölf Jahren entschieden, mein Leben dafür einzusetzen, diese Welt ein Stück besser zu machen“, betont Simon Marian Hoffmann. Für ihn sei das kein jugendlicher Idealismus, sondern ein konsequenter Weg. Sein Film „Aufstand der Jugend“ und das gleichnamige Buch sind das Ergebnis von acht Jahren Jugendarbeit, Aktivismus und Gesprächen. Am 31. März um 19 Uhr wird die Dokumentation in der Kulturkapelle am Schloss Tempelhof gezeigt – Auftakt einer Kinotour durch 35 Städte. Eine Reise, die zugleich Einladung und Intervention ist. Was als persönliche Frage begann, sei lä...

Vom Nationalrat zum Nachlass - die Baumanns und ihr Erbe

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Ein Hof am Fuße der Pyrenäen, zwei Politiker, die auszogen, um die Welt zu verändern - und die Frage nach dem, was bleibt. Regisseur Simon Baumann blickt in "Wir Erben" auf seine Eltern, ihre Liebe und den schwierigen Prozess des Loslassens. „Ich habe an meinen Eltern immer bewundert, dass sie reden konnten“, sagt Regisseur und Filmemacher Simon Baumann in seiner Dokumentation „Wir Erben“. Im Mittelpunkt stehen seine Eltern, das politisch und landwirtschaftlich engagierte Ehepaar Ruedi Baumann und Stephanie Baumann-Bieri. Beide gehörten dem Schweizer Nationalrat an, bis sie sich nach Jahren intensiver Verpflichtungen aus der Politik zurückzogen. „Wir waren beide Abgeordnete – es war ein Vollzeitjob“, erinnert sich Stephanie Baumann-Bieri. Ihr Mann ergänzt: „In der Schweiz ist es üblich, nach zwölf Jahren in der Politik zurückzutreten – man hat ja schließlich noch einen anderen Beruf, dem man nachgehen muss.“ Kennengelernt haben sich die beiden bei einem Fondueabend mit Freu...

Thriller trifft Rechtsmedizin: ABGESCHNITTEN

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„Abgeschnitten“ (2018) basiert auf dem gleichnamigen Buchthriller von Sebastian Fitzek und Michael Tsokos. Mit 2 Std. und 11 Min. entführt er den Zuschauer in das Genre der Krimis und Thriller. Der Gerichtsmediziner Dr. Paul Herzfeld obduziert eine Frauenleiche und findet in dessen Kopf eine kleine Kapsel mit einer erschreckenden Botschaft. Die Nachricht beinhaltet den Namen seiner Tochter und ihre Telefonnummer. Hannah wurde entführt und für Herzfeld beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, um seine Tochter lebend wiederzufinden. Nebenbei muss er mysteriöse Todesfälle aufklären. Eine fesselnde Schnitzeljagd mit Leichen wird entfacht, in der Herzfeld alles riskiert, um seine Tochter zu retten und die Täter zu entlarven. „Abgeschnitten“ spielt in Berlin und Helgoland. Die Insel ist zentraler Drehort für die schaurige Geschichte. Begleitet mit den Soundtracks von Christoph Schauer und Maurus Ronner ist der Film einfach genial produziert. Da kann über den Soundtrack eines grunzenden Schweins,...