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105 Mal der Start ins neue Jahr

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Irmgard Rieger aus Wildenstein feierte am 22. Dezember ihren 105. Geburtstag. Dankbar blickt sie auf ihre Kindheit zurück und findet auch heute noch in jedem Tag eine kleine Freude. „Mein einziges Handicap ist, dass ich schwerhörig bin“, sagt Irmgard Rieger gleich zu Beginn unseres Besuchs mit einem Lachen. Es ist ihr Humor, der uns sofort berührt. Geboren wurde sie am 22. Dezember 1920 in Ebermannstadt, zwei Jahre nach dem Ersten Weltkrieg. „Als ich geboren wurde, war noch die letzte Postkutsche von Forchheim nach Gößleinsheim unterwegs.“ Autos gab es zwar schon – aber sie gehörten noch lange nicht zum Alltag. Dieses Jahr feierte Irmgard Rieger ihren 105. Geburtstag. Als wir sie am 29. Dezember im Seniorenstift „Auf den Wäldern“ in Wildenstein besuchen, empfängt uns eine kleine, aufrechte Frau mit wachen Augen und einem freundlichen Lächeln. An ihre Kindheit erinnert sich die 105-Jährige noch sehr genau. „Ich war noch nicht ganz drei Jahre alt, als mein Vater versetzt wurde. Er war Ve...

Gesund bleiben, gesund werden

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Am Sonntag konnten sich potenzielle Spender beim „Silvester Shape Up“ in der Sporthalle Onolzheim in die DKMS aufnehmen lassen. Anlass war eine junge Frau aus der Region, die an Blutkrebs erkrankte. Die medizinische Fachangestellte Maria Katsika gehörte zu den fünf Ehrenamtlichen, die an diesem Tag die Besucher bei der Durchführung der Abstriche anleiteten. „Wir veranstalten unsere Sportevents hier, um gesund zu bleiben. Mit der DKMS-Registrierung geht es darum, gesund zu werden“, sagt Vanessa Schäfer aus Altenmünster. Für die 36-Jährige ist das Thema Blutkrebs eine Herzensangelegenheit. Gemeinsam mit Mitorganisatorin Janina Hofmann und dem Vorsitzenden des Bereichs Sport vom SV Onolzheim, Meikel Fronek, rief sie am vergangenen Sonntag eine DKMS-Registrierungsaktion in der Sport- und Festhalle Onolzheim ins Leben. Von links nach rechts: Die Organisatorinnen der DKMS-Registrierungsaktion, Vanessa Schäfer und Janina Hofmann, mit dem Vorsitzenden des SV Onolzheim, Meikel Fronek. „Gesund b...

"Adoptieren rettet Leben" - Die Geschichte von Karlo & Alice

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🐾Sie hatten nichts. Kein Zuhause. Keine Sicherheit. Nur Angst - und Hoffnung, dass jemand sie sieht. Karlo kannte Kälte und Einsamkeit. Alice kannte Hunger und das Warten. Beide wurden übersehen. Beide wurden zurückgelassen. Eine Entscheidung. Adoption. sondern auf warmen Decken. Heute zittern sie nicht mehr vor Angst, sondern vor Freude, wenn die Tür aufgeht. Heute sind sie nicht mehr nur „gerettet“. Heute sind sie geliebt. dass Tierschutz mehr ist als Hilfe. Es ist eine zweite Chance. Ein neues Leben. Ein Zuhause fürs Herz. Aber ihre Welt. Doch dann kam dieser eine Moment. Heute schlafen sie nicht mehr auf kaltem Boden, Karlo & Alice zeigen, Adoptieren rettet Leben. Vielleicht nicht die ganze Welt.

"Da bekomme ich jetzt wieder Gänsehaut"

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Prachtvoll hergerichtete Bolldogs, Lkw und Mofas haben am Samstag für zahlreiche strahlende Gesichter in Frankenhardt gesorgt. Immer mehr Fahrzeuge passieren ein immer größeres Publikum. Die Reaktionen: überwältigend. Am 13. Dezember verwandelte sich Oberspeltach erneut in einen strahlenden Ausgangspunkt weihnachtlicher Vorfreude: Am Feuerwehrmagazin setzte sich die Lichterfahrt in Bewegung. Unzählige festlich geschmückte Traktoren, Mofas und weitere Fahrzeuge rollten durch die Gemeinde Frankenhardt und sorgten bei Groß und Klein für leuchtende Augen. „Insgesamt haben wir 114 Vierräder und sechs Mofas gezählt“, berichtet Jörn Kludzuweit, der an diesem Abend als freiwilliger Helfer im Einsatz war und sich um den Grill kümmerte. Seit nunmehr fünf Jahren ist das Spektakel eine feste Tradition in der Gemeinde, organisiert von den Lichterfahrtfreunden. Für Mitorganisatorin Nicole Kludzuweit ist das Ereignis untrennbar mit dem dritten Adventswochenende verbunden. Sie selbst ist seit den früh...

Kuhflecken, Kult und Tradition

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Die Crailsheimer Landjugend feierte auch dieses Jahr wieder ihre legendäre Kuhfleckenparty. DJ Luca Martin und die Band „Snow“ brachten den Hangar zum Beben.  Die Band "Snow" brachte die Hütte zum  Beben Als die Crailsheimer Landjugend vor zwölf Jahren zum ersten Mal zur Kuhfleckenparty einlud, war es ein Jubiläumsevent: „Die erste Kuhfleckenparty war für das 35-jährige Jubiläum unserer Landjugend“, erinnert sich Jule Mittelmeier vom Verein Landjugend Crailsheim. Im selben Zeitraum dachte der Verein über ein neues Logo nach – und kam dabei auf die Kuh. Ein Symbol, das für Landwirtschaft, Tradition und Heimat steht. „Später entstand dann auch der Name für unsere Party: Kuhfleckenparty.“ Heute ist die Veranstaltung längst Tradition. Dieses Jahr fand sie bereits zum zwölften Mal statt. Der Termin im November hat sich seit Beginn bewährt. „Bei der Planung der ersten Kuhfleckenparty war der Gedanke, dass im November alle Landwirte wieder Zeit haben – im Sommer ist die Ernte.“ In d...

Warum Veränderung im Tierschutz dringend nötig ist - Mein Buch soll zu einem europaweiten Tierschutzgesetz verhelfen

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Diese Textpassage stammt aus dem Nachwort von "Gerettet und geliebt": Laut dem Duden wird das Wort "Familie" definiert als eine Gemeinschaft aus einem Elternpaar und mindestens einem Kind sowie als eine Gruppe der nächsten Verwandten; Sippe. In der Biologie beschreibt der Begriff zudem eine systematische Kategorie, in der näher verwandte Gattungen zusammengefasst werden (Duden, 2006, S. 312). Für mich bedeutet Familie jedoch viel mehr... Ich stehe mit Konrad Kranz, einem der Protagonisten meines Buches, in engem Kontakt. Auch nach der Fertigstellung von "Gerettet und geliebt" hält er mich um die Zustände in Rumänien auf dem Laufenden. Heute hat mich eine erneute Nachricht erreicht, die mir das Blut gefrieren lässt: Dies ist nur einer der wenigen Gründe, warum ein europaweites Tierschutzgesetz endlich ins Leben gerufen werden muss. Die Rumänen werden niemals ihre eigenen nationalen Gesetze befolgen. In meinem Buch erspare ich euch derartige Bilder, doch es ...

"Gerettet und geliebt" jetzt in schwarz-weiß und Farb-Premiumversion erhältlich - E-Book folgt in Kürze

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"Gerettet und geliebt" erzählt die wahren Geschichten rumänischer Straßenhunde - von Leid, Hoffnung und der unermüdlichen Arbeit vieler engagierter Tierschützer. Mein Buch "Gerettet und geliebt" ist jetzt als schwarz-weiß Version sowie Premium-Farbversion bei BoD, Amazon sowie in allen gängigen Buchshops online erhältlich! Erstmals exklusive Einblicke in die etwas besondere Petition! Wir freuen uns über jeden, der mitmacht 💙💙💙   Links zum Buchshop:

Mein Buch "Gerettet und geliebt" ist jetzt erstmals als schwarz-weiß Ausgabe erhältlich. Die Farb- und E-Book Version folgt in Kürze

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🐾Mein Buch "Gerettet und geliebt" ist jetzt erstmals als schwarz-weiß Ausgabe erhältlich. Die Farb- und E-Book Version folgt in Kürze 💙 Liebe Tierschutzfreunde, Ich möchte euch ein Buch vorstellen, das vielen von uns aus dem Herzen spricht: „Gerettet und geliebt“ – eine dokumentarische Reportage über Straßenhunde in Rumänien, ihre Schicksale und die Arbeit vieler engagierter NGOs in Europa. Mit Interviews von NGOs, Aktivisten und Politiker zeigt es, was wirklich passiert – und dass Veränderung möglich ist, wenn wir handeln. Es enthält eine Petition, die wir gemeinsam auf den Weg bringen. „Gerettet und geliebt“ ist jetzt erstmals als schwarz-weiß Ausgabe erschienen. Die Farb- und E-Book Version erscheint in Kürze. Ein Buch mit einer Einladung, hinzusehen – und gemeinsam laut zu werden.

„Ich war im Protestmodus“

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Für einen 45-Jährigen bleibt das Volksfest 2024 in besonderer Erinnerung. Er muss sich vor dem Amtsgericht für Widerstand, Beleidigung und tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte verantworten. „Ich habe passiven Widerstand geleistet, weil man mich so behandelt hat“, sagt ein 45-Jähriger, der sich vor dem Amtsgericht Crailsheim für seine Taten auf dem Volksfest 2024 verantworten muss. Die Staatsanwaltschaft warf ihm sexuelle Belästigung einer Minderjährigen, tätlichen Angriff, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte vor. Am Abend des 22. September 2024 feierte der Angeklagte im Engelzelt mit Freunden. Laut Anklage soll er einer 15-Jährigen an das Gesäß gefasst haben. Die Jugendliche wandte sich an die Security, woraufhin der Mann festgehalten und der Polizei übergeben wurde. Der Angeklagte bestreitet die Berührung und erklärt, er habe lediglich mitgetanzt. Bei der anschließenden Polizeikontrolle habe der 45-Jährige laut Anklage ein aggressives Verhalten gezeigt. Die Bea...