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Posts mit dem Label "Amtsgericht Crailsheim" werden angezeigt.

LSD, Bitcoin, Minderjährige: Der Fall eines Drogendealers aus Crailsheim schockiert selbst das Amtsgericht

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Drogen aus dem Darknet, bezahlt mit Bitcoin, geliefert an eine Packstation in Gerabronn: Der Fall gegen einen 32-jährigen Crailsheimer erinnert in seiner Struktur an den bundesweit bekannt gewordenen „Shiny Flakes“-Fall. Hinter Shiny Flakes steckte Maximilian Schmidt alias der „Kinderzimmer-Dealer“, der ebenfalls Packstationen für seine Drogengeschäfte nutze. Vor dem Amtsgericht Crailsheim geht es um jahrelangen Drogenhandel, minderjährige Abnehmer und ein Geständnis in letzter Minute. An diese Packstation in Gerabronn ließ sich der Angeklagte laut Ermittlungen seine Drogenbestellungen aus dem Darknet liefern. Ein ungewöhnliches Bild bietet sich an diesem Morgen im Wartebereich vor dem Sitzungssaal des Amtsgerichts Crailsheim. Unter den Zeugen sitzt eine Frau, deren äußerer Zustand den jahrelangen Drogenkonsum deutlich erkennen lässt. „Die holen wir vielleicht als Zweites gleich zur Zeugenvernehmung, bevor sie uns umkippt“, bemerkt Erster Staatsanwalt Dr. Herrmann. Neben Polizeibeamten...

Tausende Kinderpornos bei "Dennis" sichergestellt

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Ein 48-Jähriger muss sich vor dem Amtsgericht Crailsheim wegen der Verbreitung, des Erwerbs und Besitzes Kinder- und Jugendpornografie verantworten. Noch im Gerichtssaal wird er verhaftet. Die 3.235 Dateien waren ausschließlich auf dem Laptop des 48-Jährigen gespeichert, von dem aus er zwei dieser Dateien in seinen OneDrive-Account hochgeladen hatte. 2.449 Dateien mit kinderpornografischem und 786 mit jugendpornografischem Inhalt – insgesamt 3.235 strafrechtlich relevante Dateien haben Ermittler bei der Wohnungsdurchsuchung eines 48-Jährigen in Crailsheim sichergestellt. Darunter befanden sich auch Videos mit einer Gesamtlaufzeit von rund 15 Stunden. Die Kinder und Jugendlichen seien ganz oder teilweise nur mit Socken bekleidet – in sexuell expliziter Stellung. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll der Angeklagte zudem selbst zwei kinderpornografische Bilder in seinen OneDrive-Account hochgeladen haben. Es handle sich um Dateien von Mädchen unter 14 Jahren. Bei der Wohnungsdurch...

Öl ins Kühlwasser gekippt

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Vor dem Amtsgericht Crailsheim mussten sich zwei rumänische Cousins wegen gemeinschaftlichen Betrugs verantworten. Sie kippten Öl ins Kühlwasser eines Mercedes, um den Kaufpreis zu drücken. Symbolfoto: Über Kleinanzeigen wurden die Cousins auf den Mercedes aufmerksam. Durch ihre Tat täuschten sie einen Motorschaden vor, um den Kaufpreis des Fahrzeugs zu drücken. Ein seltenes Bild bot sich im Sitzungssaal des Amtsgerichts Crailsheim: Richterin Uta Herrmann saß am Richtertisch und… zählte Scheine – Hunderter und Zweihunderter genauer gesagt. Zwei rumänische Staatsbürger, die sich wegen gemeinschaftlichen Betrugs verantworten mussten, hatten den Betrag für einen Täter-Opfer-Ausgleich direkt in bar zur Hauptverhandlung mitgebracht. Gelegenheit genutzt Laut Anklage sollen die Cousins im Alter von 27 und 28 Jahren einem Mann aus Fichtenau Öl ins Kühlwasser seines Mercedes gekippt haben. Der Geschädigte hatte das Fahrzeug über Kleinanzeigen zum Verkauf angeboten, woraufhin sich die beiden mel...

Handel mit Kokain in Crailsheimer Eiscafé

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Vor dem Amtsgericht Crailsheim sollte sich ein Dealer wegen 16-fachen Kokainhandels verantworten. Zur angesetzten Hauptverhandlung sind alle Beteiligten erschienen – mit Ausnahme des Angeklagten. Symbolfoto: Nach einer Razzia in einem Crailsheimer Eiscafé, bei der Drogenspürhunde zum Einsatz kamen, wurde ein Dealer wegen gewerbsmäßigen Kokainhandel vor Gericht angeklagt. Erster Staatsanwalt Dr. Jürgen Herrmann, Verteidiger Robert Bäumel sowie das Schöffengericht unter Vorsitz von Amtsgerichtsdirektorin Dorothea Keck blicken auf eine leere Anklagebank. Dem Dealer wird vorgeworfen, im Zeitraum von März 2023 bis Januar 2024 in 16 Fällen mit Kokain in Mengen zwischen 0,5 und 10 Gramm gehandelt zu haben. Als zentraler Umschlagplatz soll dabei ein Crailsheimer Eiscafé gedient haben, von dem aus er seine Geschäfte abgewickelt haben soll. Gefälschter Ausweis  Hinzu kommt der Vorwurf des illegalen Aufenthalts in Deutschland und der Urkundenfälschung. Bei der Durchsuchung wegen der Betäubung...

Schuss nach Sexnachrichten

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Vor dem Amtsgericht Crailsheim steht ein 26-Jähriger wegen gefährlicher Körperverletzung. Er soll sein Opfer mit einer Waffe geschlagen und einen Schuss abgefeuert haben. Auf offener Straße nahe der ehemaligen Bank im Crailsheimer Teilort Roßfeld attackierte der Angeklagte den Geschädigten mit einer Schreckschusswaffe. „Ich war damit überfordert. Es war nicht meine Absicht, so etwas zu tun“, erklärt ein 26-Jähriger vor dem Amtsgericht Crailsheim. Laut Anklage soll er am 12. Juni 2023 sein Opfer neben der Feuerwehr in Roßfeld mit einer Schreckschusswaffe bedroht, ihm damit ins Gesicht geschlagen und anschließend einen Schuss in die Luft abgegeben haben. Auslöser des Vorfalls war ein Instagram-Profil, über das sexuelle Inhalte verbreitet worden waren. Der Angeklagte war überzeugt, dass der Geschädigte hinter den entsprechenden Nachrichten stecke, und forderte ihn auf, dies zuzugeben. Gleichzeitig stand auch der 26-Jährige selbst im Verdacht, das Profil betrieben zu haben, von dem die Sex...

Teuflischer Cocktail tötet 18-Jährige

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Vor dem Amtsgericht Crailsheim muss sich ein 49-Jähriger wegen gewerbsmäßigen Drogenhandels verantworten. Nach dem Konsum von vermeintlichem Kokain aus seinem Verkauf kam eine junge Frau ums Leben. In der Nähe des Schwanensees befand sich die Wohnung des Angeklagten. Die Übergaben erfolgten entweder auf dem Gelände des Albert-Schweitzer-Gymnasiums oder direkt bei ihm zu Hause. Heroinplomben, Hydromorphon, aufgezogene Spritzen mit Heroinlösung, Ecstasy, Subutex, verschreibungspflichtige Medikamente, Methadonhydrochlorid, Verpackungsmaterial, Amphetamine, Fixerbesteck, Feinwaagen: All das stellten Polizeibeamte in der Crailsheimer Wohnung eines 49-Jährigen sicher. Neben Betäubungsmitteln wurden mehrere Ausweise junger Frauen, Krankenkarten, ein Blankorezept und ein Notfallbericht aufgefunden. Dieser ist besonders brisant: Er stammt von einer jungen Frau, die als "Leiche in der Ludwigstraße" bekannt wurde - ein Fall, der 2024 für Aufsehen sorgte. Die Frau war bereits 2023 im Alt...

Eine Blutspur bis zur Jagstbrücke

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Vor dem Amtsgericht Crailsheim muss sich ein 37-Jähriger verantworten, der mit einem Messer auf seinen Mitbewohner eingestochen haben soll. Zum Motiv der Tat gehen die Aussagen deutlich auseinander. Die Blutspuren des Geschädigten erstreckten sich entlang der Bahnhofstraße bis hin zur Jagstbrücke. „Er hat mich provoziert und gesagt, er wolle meine ganze Familie in Albanien ficken“, verteidigt sich ein 37-Jähriger vor dem Amtsgericht Crailsheim. Laut Anklage geriet der albanische Staatsangehörige am 22. März 2022 mit seinem Mitbewohner in Streit, weil dieser sein Essgeschirr benutzt haben soll. Alkoholisiert und zunehmend aggressiv folgte er dem Mann in dessen Zimmer und stach mit einem Küchenmesser zu. Der damals 26-Jährige erlitt am hinteren Brustkorb eine stark blutende Stichwunde, die potenziell lebensgefährlich war, jedoch keine lebensbedrohlichen Folgen hatte. Nachdem der Angeklagte die Verletzung bemerkt hatte, ließ er ab. Ihm wird gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Zum Pr...

Mit knapp drei Promille zur Hauptverhandlung - "Sucht ist eben Sucht"

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Wegen eines Vergehens nach dem Betäubungsmittelgesetz steht ein 48-Jähriger vor dem Amtsgericht Crailsheim. Vor Anklageverlesung wird er mit knapp drei Promille in die JVA Schwäbisch Hall überstellt. Die Polizei Crailsheim erklärte sich freundlicherweise für ein Symbolfoto bereit. Es zeigt einen Atemalkoholtest vor dem Amtsgericht Crailsheim. Aufgrund eines Wertes von knapp drei Promille wurde der Angeklagte in die JVA Schwäbisch Hall bis zum neuen Verhandlungstermin überstellt. Vor dem Schöffengericht Crailsheim muss sich ein 48-Jähriger wegen eines Vergehens nach dem Betäubungsmittelgesetzes verantworten. Der angeklagte Dealer, ein gelernter Industriemechaniker, soll mit mehreren Drogen gehandelt haben. Plötzliche Wendung Amtsgerichtsdirektorin Dorothea Keck beginnt mit der Feststellung der Personalien. Dabei fällt ihr das Lallen des Angeklagten auf. „Haben Sie Drogen eingeworfen?“ Der 48-Jährige räumt ein, in der Nacht zuvor „ziemlich viel Alkohol“ getrunken zu haben. Zudem habe er ...

"Maximal dreist"

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Ein 48-Jährige wurde wegen mehrfachen Diebstahls zu einer Haftstrafe verurteilt. Frühere Delikte sind unter anderem auf seine Heroinsucht zurückzuführen – jetzige auf Methadon. Sein Vorstrafenregister spricht Bände. Dem Angeklagten wurde vorgeworfen, in einem Supermarkt zwei Flaschen Jägermeister gestohlen zu haben. „Die zweite Flasche habe ich aber bei den Makkaroni wieder zurückgestellt.“ Wegen mehrfachen Diebstahls musste sich ein 48-Jähriger vor dem Amtsgericht Crailsheim verantworten. Der Mann saß seit dem 15. Dezember 2025 in Untersuchungshaft in der JVA Schwäbisch Hall. Laut Anklage soll er Anfang 2025 zwei Flaschen Jägermeister aus einem Supermarkt gestohlen, einer Kundin in einer Apotheke die Geldbörse entwendet und in einem weiteren Markt ein Haarschneidegerät mitgenommen haben. Zudem wurde ihm der Diebstahl eines E-Bikes im Wert von 3.700 Euro in Schrozberg vorgeworfen. Bei einer Hausdurchsuchung stellte die Polizei weitere Fahrräder sicher. Der in Kirgisien geborene Angek...

Vater wegen schwerer Misshandlung seines Säuglings vor Gericht

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Ein Familienvater schüttelte seinen Sohn aus Wut und Überforderung mehrmals, sodass dieser massive Hirnschädigungen erlitt. Jetzt hat sich der Angeklagte vor dem Amtsgericht verantworten müssen. Ein 57-jähriger Familienvater aus Langenburg musste sich vor dem Schöffengericht Crailsheim wegen schwerer Misshandlung von Schutzbefohlenen verantworten. Der Einzelhandelskaufmann ist Vater von sieben Kindern, zuletzt wurden im Januar 2023 Zwillinge geboren – ein Junge und ein Mädchen. Laut Anklage soll der Mann zwischen März und Anfang Juli 2023 seinen Sohn mehrfach heftig geschüttelt haben, weil er überfordert und wütend war. Dabei habe er das Kind mit beiden Armen gepackt und mit erheblicher Kraft hin- und herbewegt. Das Baby erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma mit Einblutungen und massivem Hirndruck. Eine Operation im Juli 2023 war lebensrettend, da Hirnstrukturen bereits eingeklemmt waren. Vor Gericht zeigte sich der Angeklagte geständig. Er habe bei der Polizei umfassend ausgesagt: „Ich w...