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Posts mit dem Label "Amtsgericht Crailsheim" werden angezeigt.

Gelöschte Erinnerungen

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Datenveränderung ist strafbar – das bekam ein 34-Jähriger vor dem Amtsgericht Crailsheim zu spüren. Er soll die Festplatte seiner Ex-Freundin gelöscht und tausende Dateien vernichtet haben. Rund 48.000 Dateien soll der Angeklagte nach Überzeugung des Gerichts von der Festplatte seiner Ex-Freundin gelöscht haben. Wenn Richter eines nicht mögen, dann ist es, für dumm verkauft zu werden. So auch Richterin Uta Herrmann an diesem Verhandlungstag. Im Laufe des Prozesses wurde ihr Ton gegenüber dem Angeklagten mehrfach deutlich schärfer. „Wollen Sie mich nicht verstehen oder kapieren Sie es nicht?“, fragt sie den 34-jährigen Arbeitssuchenden wiederholt. Laut Anklage soll er vergangenen Jahres die Festplatte aus dem Computer seiner Ex-Freundin ausgebaut und rund 48.000 Dateien gelöscht haben. Er habe sich der Datenveränderung strafbar gemacht. Unter den Dateien befanden sich persönliche Fotos und Videos, gespeicherte Passwörter, Arbeitsunterlagen sowie Sozialversicherungsdokumente. Vor Ger...

Kinderpornografie per Messenger

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Vor dem Amtsgericht Crailsheim muss sich ein 31-Jähriger wegen des Besitzes kinder- und jugendpornografischer Inhalte verantworten. Der Fall zeigt: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Über den Messengerdienst „Kik“ habe der Angeklagte die Inhalte in Chats erhalten. Einer 4-Jährigen wurde ein erigiertes Glied in den Anus eingeführt, weitere 4-jährige und 6-jährige Mädchen mussten das erigierte Glied eines erwachsenen Mannes oral befriedigen. Eine 14-Jährige saß entblößt mit gespreizten Beinen auf einem erwachsenen Mann, einer weiteren 14-Jährigen wird ein nicht definierbarer Gegenstand in den Vaginalbereich eingeführt. Anhand mehrerer Beispiele beschrieb Staatsanwalt Müller den Inhalt der insgesamt 22 kinder- und jugendpornografischen Dateien, die Ermittler bei einer Wohnungsdurchsuchung auf dem Mobiltelefon eines 31-Jährigen sichergestellt hatten. Die Vorwürfe, die er Ende Juni vor dem Amtsgericht Crailsheim verlas, reichen von sexualisierten Darstellungen von Kleinkindern bis hin z...

Beleidigung gegen Polizisten: Worte, die teuer wurden

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Polizisten müssen sich in ihrem Job viel anhören. Dies zeigt ein Fall aus Crailsheim, der jetzt vor dem Amtsgericht verhandelt wurde. Los ging es damals mit Beschwerden über Ruhestörungen. Die Ausdrücke kosteten einem 39-Jährigen und seiner Schwester mehrere Hundert Euro. Für ein Symbolfoto erklärte sich der betroffene Polizeibeamte bereit. Die Aufnahme entstand vor einer Arrestzelle im Polizeirevier Crailsheim. „Der Spacko hat nichts Besseres zu tun, als die Deutschen zu ärgern.“  Mit diesen Worten soll ein 39-Jähriger laut Anklage der Staatsanwaltschaft einen Polizeibeamten des Polizeireviers Crailsheim beleidigt haben. Seine Schwester soll die Beamten zudem mit den Worten „Fickt euch.“ beschimpft haben. Beide Geschwister mussten sich deshalb vor dem Amtsgericht wegen Beleidigung verantworten. Den Angeklagten ist die Anspannung deutlich anzumerken. „Ich war noch nie vor Gericht und habe das Amtsgericht zunächst nicht einmal gefunden“, erklärt der 39-Jährige. Zu seiner Äußerung st...

Drohungen mit Waffe und Kampfhund

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Vor dem Amtsgericht Crailsheim muss sich ein 46-Jähriger wegen Bedrohung und Beleidung verantworten. Über Monate versetzte er das Opfer in Todesangst und hetzte sogar seinen aggressiven Pit Bull auf ihn. Am Wasserturm in Crailsheim soll er seinem Opfer fast täglich aufgelauert haben – rechts der Pit Bull, links das Butterfly-Messer. Patronen, Schlagstock, Machete, Feuerzeugpistole, HDR-50-Revolver, Gaspistole, Würgeholz, Schreckschusspistolen, CO₂-Kartuschen, Jagdmesser sowie Beutel mit Ketamin: All das stellten Polizeibeamte bei der Wohnungsdurchsuchung eines 46-Jährigen in Crailsheim sicher. „Sie hatten ein richtiges Arsenal an Waffen“, bemerkt Richterin Uta Herrmann. Hinzu kam ein American Pit Bull Terrier, den der Angeklagte nach Überzeugung des Gerichts wiederholt zur Bedrohung seines Opfers eingesetzt hatte. Die Rasse gilt als besonders kräftig und muskulös. Wer bereits Musikvideos des Rappers Bonez MC gesehen hat, kennt das markante Erscheinungsbild dieser Hunde. Der Pit Bull zä...

LSD, Bitcoin, Minderjährige: Der Fall eines Drogendealers aus Crailsheim schockiert selbst das Amtsgericht

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Drogen aus dem Darknet, bezahlt mit Bitcoin, geliefert an eine Packstation in Gerabronn: Der Fall gegen einen 32-jährigen Crailsheimer erinnert in seiner Struktur an den bundesweit bekannt gewordenen „Shiny Flakes“-Fall. Hinter Shiny Flakes steckte Maximilian Schmidt alias der „Kinderzimmer-Dealer“, der ebenfalls Packstationen für seine Drogengeschäfte nutze. Vor dem Amtsgericht Crailsheim geht es um jahrelangen Drogenhandel, minderjährige Abnehmer und ein Geständnis in letzter Minute. An diese Packstation in Gerabronn ließ sich der Angeklagte laut Ermittlungen seine Drogenbestellungen aus dem Darknet liefern. Ein ungewöhnliches Bild bietet sich an diesem Morgen im Wartebereich vor dem Sitzungssaal des Amtsgerichts Crailsheim. Unter den Zeugen sitzt eine Frau, deren äußerer Zustand den jahrelangen Drogenkonsum deutlich erkennen lässt. „Die holen wir vielleicht als Zweites gleich zur Zeugenvernehmung, bevor sie uns umkippt“, bemerkt Erster Staatsanwalt Dr. Herrmann. Neben Polizeibeamten...

Tausende Kinderpornos bei "Dennis" sichergestellt

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Ein 48-Jähriger muss sich vor dem Amtsgericht Crailsheim wegen der Verbreitung, des Erwerbs und Besitzes Kinder- und Jugendpornografie verantworten. Noch im Gerichtssaal wird er verhaftet. Die 3.235 Dateien waren ausschließlich auf dem Laptop des 48-Jährigen gespeichert, von dem aus er zwei dieser Dateien in seinen OneDrive-Account hochgeladen hatte. 2.449 Dateien mit kinderpornografischem und 786 mit jugendpornografischem Inhalt – insgesamt 3.235 strafrechtlich relevante Dateien haben Ermittler bei der Wohnungsdurchsuchung eines 48-Jährigen in Crailsheim sichergestellt. Darunter befanden sich auch Videos mit einer Gesamtlaufzeit von rund 15 Stunden. Die Kinder und Jugendlichen seien ganz oder teilweise nur mit Socken bekleidet – in sexuell expliziter Stellung. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll der Angeklagte zudem selbst zwei kinderpornografische Bilder in seinen OneDrive-Account hochgeladen haben. Es handle sich um Dateien von Mädchen unter 14 Jahren. Bei der Wohnungsdurch...

Öl ins Kühlwasser gekippt

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Vor dem Amtsgericht Crailsheim mussten sich zwei rumänische Cousins wegen gemeinschaftlichen Betrugs verantworten. Sie kippten Öl ins Kühlwasser eines Mercedes, um den Kaufpreis zu drücken. Symbolfoto: Über Kleinanzeigen wurden die Cousins auf den Mercedes aufmerksam. Durch ihre Tat täuschten sie einen Motorschaden vor, um den Kaufpreis des Fahrzeugs zu drücken. Ein seltenes Bild bot sich im Sitzungssaal des Amtsgerichts Crailsheim: Richterin Uta Herrmann saß am Richtertisch und… zählte Scheine – Hunderter und Zweihunderter genauer gesagt. Zwei rumänische Staatsbürger, die sich wegen gemeinschaftlichen Betrugs verantworten mussten, hatten den Betrag für einen Täter-Opfer-Ausgleich direkt in bar zur Hauptverhandlung mitgebracht. Gelegenheit genutzt Laut Anklage sollen die Cousins im Alter von 27 und 28 Jahren einem Mann aus Fichtenau Öl ins Kühlwasser seines Mercedes gekippt haben. Der Geschädigte hatte das Fahrzeug über Kleinanzeigen zum Verkauf angeboten, woraufhin sich die beiden mel...

Handel mit Kokain in Crailsheimer Eiscafé

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Vor dem Amtsgericht Crailsheim sollte sich ein Dealer wegen 16-fachen Kokainhandels verantworten. Zur angesetzten Hauptverhandlung sind alle Beteiligten erschienen – mit Ausnahme des Angeklagten. Symbolfoto: Nach einer Razzia in einem Crailsheimer Eiscafé, bei der Drogenspürhunde zum Einsatz kamen, wurde ein Dealer wegen gewerbsmäßigen Kokainhandel vor Gericht angeklagt. Erster Staatsanwalt Dr. Jürgen Herrmann, Verteidiger Robert Bäumel sowie das Schöffengericht unter Vorsitz von Amtsgerichtsdirektorin Dorothea Keck blicken auf eine leere Anklagebank. Dem Dealer wird vorgeworfen, im Zeitraum von März 2023 bis Januar 2024 in 16 Fällen mit Kokain in Mengen zwischen 0,5 und 10 Gramm gehandelt zu haben. Als zentraler Umschlagplatz soll dabei ein Crailsheimer Eiscafé gedient haben, von dem aus er seine Geschäfte abgewickelt haben soll. Gefälschter Ausweis  Hinzu kommt der Vorwurf des illegalen Aufenthalts in Deutschland und der Urkundenfälschung. Bei der Durchsuchung wegen der Betäubung...

Schuss nach Sexnachrichten

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Vor dem Amtsgericht Crailsheim steht ein 26-Jähriger wegen gefährlicher Körperverletzung. Er soll sein Opfer mit einer Waffe geschlagen und einen Schuss abgefeuert haben. Auf offener Straße nahe der ehemaligen Bank im Crailsheimer Teilort Roßfeld attackierte der Angeklagte den Geschädigten mit einer Schreckschusswaffe. „Ich war damit überfordert. Es war nicht meine Absicht, so etwas zu tun“, erklärt ein 26-Jähriger vor dem Amtsgericht Crailsheim. Laut Anklage soll er am 12. Juni 2023 sein Opfer neben der Feuerwehr in Roßfeld mit einer Schreckschusswaffe bedroht, ihm damit ins Gesicht geschlagen und anschließend einen Schuss in die Luft abgegeben haben. Auslöser des Vorfalls war ein Instagram-Profil, über das sexuelle Inhalte verbreitet worden waren. Der Angeklagte war überzeugt, dass der Geschädigte hinter den entsprechenden Nachrichten stecke, und forderte ihn auf, dies zuzugeben. Gleichzeitig stand auch der 26-Jährige selbst im Verdacht, das Profil betrieben zu haben, von dem die Sex...

Teuflischer Cocktail tötet 18-Jährige

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Vor dem Amtsgericht Crailsheim muss sich ein 49-Jähriger wegen gewerbsmäßigen Drogenhandels verantworten. Nach dem Konsum von vermeintlichem Kokain aus seinem Verkauf kam eine junge Frau ums Leben. In der Nähe des Schwanensees befand sich die Wohnung des Angeklagten. Die Übergaben erfolgten entweder auf dem Gelände des Albert-Schweitzer-Gymnasiums oder direkt bei ihm zu Hause. Heroinplomben, Hydromorphon, aufgezogene Spritzen mit Heroinlösung, Ecstasy, Subutex, verschreibungspflichtige Medikamente, Methadonhydrochlorid, Verpackungsmaterial, Amphetamine, Fixerbesteck, Feinwaagen: All das stellten Polizeibeamte in der Crailsheimer Wohnung eines 49-Jährigen sicher. Neben Betäubungsmitteln wurden mehrere Ausweise junger Frauen, Krankenkarten, ein Blankorezept und ein Notfallbericht aufgefunden. Dieser ist besonders brisant: Er stammt von einer jungen Frau, die als "Leiche in der Ludwigstraße" bekannt wurde - ein Fall, der 2024 für Aufsehen sorgte. Die Frau war bereits 2023 im Alt...