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„Die Alten müssen weg“

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Simon Marian Hoffmann, der auf Schloss Tempelhof lebt, will seit seiner Kindheit die Welt verändern. In „Aufstand der Jugend“ zeigt der 29-Jährige den Generationskonflikt. Warum fühlen sich junge Menschen machtlos? Simon Marian Hoffmann ist Künstler, Filmemacher und Aktivist – mit seinem Projekt „Aufstand der Jugend“ setzt er sich für mehr Gehör und Mitbestimmung junger Menschen ein. Quelle: Simon Marian Hoffmann „Ich habe mit zwölf Jahren entschieden, mein Leben dafür einzusetzen, diese Welt ein Stück besser zu machen“, betont Simon Marian Hoffmann. Für ihn sei das kein jugendlicher Idealismus, sondern ein konsequenter Weg. Sein Film „Aufstand der Jugend“ und das gleichnamige Buch sind das Ergebnis von acht Jahren Jugendarbeit, Aktivismus und Gesprächen. Am 31. März um 19 Uhr wird die Dokumentation in der Kulturkapelle am Schloss Tempelhof gezeigt – Auftakt einer Kinotour durch 35 Städte. Eine Reise, die zugleich Einladung und Intervention ist. Was als persönliche Frage begann, sei lä...

Wenn Dorfleben zur Primetime wird

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Die Landjugend Rot am See hat nach acht Jahren erstmals wieder ihren Dorfabend veranstaltet – und dabei mit Humor und spürbarer Gemeinschaft ihr Publikum durch einen Abend geführt. Bei „Let’s Dance“ begeistern die Männer der Landjugend mit einer mitreißenden Showeinlage und zeigen eindrucksvoll, wie viel Energie und Leidenschaft im Tanz steckt. „Bei uns steht die Gemeinschaft der Jugend auf dem Land im Mittelpunkt – ihre Fortbildung, ihr Netzwerk, ihre Horizonterweiterung“, sagt Franziska Albrecht, Vorsitzende der Landjugend Rot am See. Seit drei Jahren führt sie gemeinsam mit Lukas Klenk den 1968 gegründeten Verein. Ob Hüttengaudi, Schnitzelessen, Muswiese oder Mitternachtsturnier: Für Albrecht zählen vor allem die gemeinsamen Momente. 227 Mitglieder und ein vielseitiges Programm zeigen, dass Gemeinschaft aktiv gelebt wird. Besonders spürbar wird das an diesem Abend: Nach acht Jahren Pause kehrt der Dorfabend zurück. Monate lang wurde geplant und geprobt, auch passive Mitglieder bring...

Mit Herz und Humor fürs Freibad

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Die Bädles- Bühne Hengstfeld sorgt bei der Premiere ihres Stücks „Gib dem Affen Zucker“ für eine voll besetzte Halle und beste Stimmung. Mit Humor und Spielfreude begeistert die Gruppe ihre Zuschauer. Mit ausdrucksstarker Mimik und Gestik ziehen die Darsteller das Publikum in jede Szene hinein. Im Bild: Silke Kochendörfer mit Leon Held (links) sowie Marc Wurzinger und Elke Dürr. Die Turnhalle in Hengstfeld ist kaum wiederzuerkennen. Wo sonst Vereinsleben stattfindet, entsteht eine liebevoll, ländliche Kulisse. Für die Dekoration sorgen Silke Kochendörfer, Tine Ruiner, Ute Vogel, Nici Gsell und Dominique Borchert. Mit der Komödie „Gib dem Affen Zucker“ von Hans Schwarzl nimmt die Bädles- Bühne ihr Publikum mit auf eine besondere Reise. Premiere war am 13. März, insgesamt gibt es fünf Aufführungen. Veranstalter ist das Familienfreibad Hengstfeld mit vielen ehrenamtlichen Helfern. „An so einem Abend sind rund 40 Leute im Einsatz“, sagt Regisseur Uli Gsell aus Hengstfeld. Die Bädles- Bühne...

Aus fürstlichen Kleiderschränken

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Designerkleider mit Geschichte: Bei einer Benefiz-Modenschau im Schloss Kirchberg werden Stücke aus fürstlichem Besitz zum Kauf angeboten. Model Mira Singh präsentiert im Durchgang „Froh in den Alltag“ mit sichtbarer Freude einen Hosenanzug aus dem Jahr 1973. „Der Traum einer jeden Studentin – da musste sich der Professor damals erst einmal sammeln“, kommentiert Heide Ruopp mit einem Augenzwinkern. Eintauchen in die Welt des Adels – in schimmernde Stoffe, feine Schnitte und zeitlose Eleganz: Dazu lud eine Benefiz-Modenschau im Salon von Schloss Kirchberg ein. „Dies ist eine Benefizveranstaltung zugunsten der Renovierung des Tischbeinhäuschens Kirchberg sowie der St.-Veits-Kirche Unterregenbach“, erklärt Heide Ruopp aus Langenburg. Unter dem Motto „Chic aus Hohen Häusern“ öffneten Damen des Adels und der Gesellschaft ihre privaten Kleiderschränke und spendeten ihre edlen Stücke für den guten Zweck – sie wurden im Rahmen der Schau zum Kauf angeboten. Bereits im Herbst 2025 habe es eine...

Eine Blutspur bis zur Jagstbrücke

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Vor dem Amtsgericht Crailsheim muss sich ein 37-Jähriger verantworten, der mit einem Messer auf seinen Mitbewohner eingestochen haben soll. Zum Motiv der Tat gehen die Aussagen deutlich auseinander. Die Blutspuren des Geschädigten erstreckten sich entlang der Bahnhofstraße bis hin zur Jagstbrücke. „Er hat mich provoziert und gesagt, er wolle meine ganze Familie in Albanien ficken“, verteidigt sich ein 37-Jähriger vor dem Amtsgericht Crailsheim. Laut Anklage geriet der albanische Staatsangehörige am 22. März 2022 mit seinem Mitbewohner in Streit, weil dieser sein Essgeschirr benutzt haben soll. Alkoholisiert und zunehmend aggressiv folgte er dem Mann in dessen Zimmer und stach mit einem Küchenmesser zu. Der damals 26-Jährige erlitt am hinteren Brustkorb eine stark blutende Stichwunde, die potenziell lebensgefährlich war, jedoch keine lebensbedrohlichen Folgen hatte. Nachdem der Angeklagte die Verletzung bemerkt hatte, ließ er ab. Ihm wird gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Zum Pr...

Eindrucksvolles Miteinander

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Trotz des schlechten Wetters ließ sich die Stadt Kirchberg die Feierlaune nicht nehmen. Auch in diesem Jahr durften sich die Gäste auf ein abwechslungsreiches Programm am Stadtfeiertag freuen. Trotz des schlechten Wetters lassen sich die Kirchberger die Feierlaune nicht nehmen. Die Poststraße verwandelt sich in ein buntes, lebendiges Treiben. Feierliche Eröffnung Gleich zu Beginn stimmen die Jagdhornbläser Mittelmühle das Publikum feierlich auf den Stadtfeiertag ein. Trotz des regnerischen Wetters versammeln sich zahlreiche Besucher in der Poststraße, um gemeinsam zu feiern. „Die Rinder stehen bereits an ihrem Platz, die Stände sind aufgebaut“, eröffnet Bürgermeister Axel Rudolph seine Ansprache. Auch wenn der Mittelaltermarkt in diesem Jahr aus Kostengründen nicht stattfinden könne, habe die Gemeinde die Gelegenheit genutzt, neue Konzepte zu entwickeln. Besonders freut sich Rudolph über das Engagement der örtlichen Vereine, Gewerbetreibenden und engagierten Bürger. „Dieses Miteinander...

„Unsere Stadt lebt durch Sie“

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Die Stadt Kirchberg lud zum Bürgerempfang in die Stadthalle ein. Bürgermeister Axel Rudolph blickte bewegt auf das vergangene Jahr zurück und wagte zugleich einen Ausblick auf kommende Aufgaben und Projekte. Die Stadthalle füllt sich. Gespannt verfolgen die Besucherinnen und Besucher die Ausführungen von Bürgermeister Axel Rudolph und das vielseitige Programm des Abends. „Es sind bewegte Zeiten, weil vieles gleichzeitig unsere Aufmerksamkeit fordert“, eröffnet Bürgermeister Axel Rudolph seine Rede beim Bürgerempfang in der Stadthalle Kirchberg. Politische Entwicklungen, Fragen nach Wohlstand und Sicherheit rücken zunehmend in den Mittelpunkt. Doch entmutigen lassen wolle man sich davon in Kirchberg nicht. Der Bürgerempfang sei vielmehr Gelegenheit, zurückzublicken – und zugleich mit Zuversicht nach vorne zu schauen. „Wir müssen klare Prioritäten bei unseren Investitionen setzen.“ Die Kommunen stünden unter massivem Druck – auch Kirchberg. Dennoch führt er mit Optimismus und einer guten...