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"Das Forsthaus ist ein Teil von mir"

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Das Forsthaus Richtung Wettringen ist für Björn Duske weit mehr als ein Gelände. Es ist das Erbe seines Großvaters. Ein Ort mit Erinnerungen, der heute durch Vandalismus und Diebstahl gezeichnet ist. Das Forsthaus Richtung Wettringen, von vielen liebevoll "Villa Kunterbunt" genannt, wird zunehmend zum Ziel von Vandalismus. Wenn Björn Duske aus Brettheim an das alte Forsthaus seines Opas denkt, tauchen sofort warme Erinnerungen auf. „Das Forsthaus war der Jugendtraum meines Großvaters. Er wollte es immer haben“, berichtet der heute 46-Jährige. Vor rund 60 Jahren bot sich seinem Großvater Ernst Ehnes schließlich die Gelegenheit: Das Forsthaus an der Hauptstraße Richtung Wettringen kam unter den Hammer. „Früher gehörte das Haus zu den Forst- und Amtshäusern von Rothenburg ob der Tauber.“ Hohe Decken zeichnen die Bauarchitektur aus – einst lebte hier der Förster. Nach dessen Tod ging das Haus an seine beiden Töchter über. „Sie wurden später eingewiesen, weil sie crazy wurden. Die...

Berufung in der Armee gefunden - Fahrlehrer mit Leidenschaft

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Von seiner Ausbildung zum Kfz-Mechaniker über den Bürgerkrieg in Somalia zum Fahrlehrer vieler Schüler in der Region. Martin Wiedmann aus Wallhausen blickt auf einen beeindruckenden Lebensweg zurück. Martin Wiedmann und Bernhardiner "Zoom", sein ständiger Wegebegleiter. "Mein Wunsch war damals die Fahrschulkompanie" Belet Huen/Somalia 1993: „Unter den Feldbetten bewahrten wir unsere Uniformen und Gewehre auf“, erinnert sich Martin Wiedmann zurück. Aus seiner Zeit bei der Bundeswehr nimmt der 53-Jährige mehr als Kameradschaft mit – dort entdeckt er seine Berufung: Fahrlehrer werden. Schon als Kind begeistern ihn Autos. Von 1987 bis 1990 absolviert er eine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker. Mit Wiedmanns Eintritt in die Bundeswehr 1991 und dem Lkw-Führerschein nach der Grundausbildung rückt sein Traum näher. Zwölf Jahre dient der 53-Jährige als Soldat bei der Bundeswehr. Nach zehn Jahren ebnen ihm berufsfördernde Maßnahmen, wie die Ausbildung zum Seminarleiter, den We...

Zwischen Legenden, Sagen und Geschichte - der Matzenbacher Wald

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Der Matzenbacher Wald und die Nikolauskapelle in Keuerstadt bergen jahrhundertealte Geschichten und Sagen. Jens Kimmerle gibt Einblicke in die Kapelle und spricht von einer Frau im weißen Brautkleid. Das Rascheln der Blätter im Wind, das Zwitschern der Vögel, der Duft von feuchtem Holz und Erde – all das verbinden wir mit dem Wald. „Wer sich in Keuerstadt nicht auskennt, verläuft sich leicht“, erklärt Nikolaus Kurz, Archivar in Jagstzell. Er gibt Einblicke in die jahrhundertealten Geschichten des Matzenbacher Waldes und die Nikolauskapelle, die bereits 1384 urkundlich erwähnt wird, aber vermutlich viel älter ist. Die Kapelle, ursprünglich als Eremitage für Mönche 1280 erbaut und 1480 erweitert, birgt gotische Malereien und eine lange Geschichte. „Da gab es zwei Mönche, die sich immer gestritten haben. Oben an der Kapelle“, erzählt Kurz mit einem Lachen, während er Bilder auf seinem Laptop durchstöbert. Zahlreiche Sagen ranken sich um den Wald, darunter die des „Brandjockele“, eines e...

Wenn der Melder geht: 24 Stunden Berufsfeuerwehr Stuttgart

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Martinshorn, Blaulicht, Vollgas – entscheidet über Leben und Tod. Ein Tag mit den Einsatzkräften der Feuerwache 1 in Stuttgart – 24 Stunden zwischen Routine und Ausnahmezustand. Ein Blick hinter die Fassade eines über 125 Jahre alten Gebäudes, in dem Mut, Entschlossenheit und Menschlichkeit zum Alltag gehören. 4:40 Uhr – der Wecker klingelt Für Robert Hoppe heißt das aufstehen, Zähne putzen, Sporttasche packen. Ein gewohnter Morgenrhythmus des 42-jährigen Berufsfeuerwehrmanns aus Rosengarten in Baden-Württemberg. So beginnt für ihn jeder Arbeitstag, bevor er zur 24-Stunden-Schicht bei der Berufsfeuerwehr Stuttgart aufbricht. 5:00 Uhr – Reanimation statt Kaffeepause: Eine Fahrt ins Ungewisse Nichts ahnend, was ihn auf der Wache erwartet, macht sich der dreifache Familienvater auf den Weg zur Arbeit. Während wir über Landstraßen und Autobahn Richtung Stuttgart fahren, erzählt Hoppe von einem besonderen Erlebnis: „Ich war schon auf dem Weg zur Arbeit und kam zufällig...