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Posts mit dem Label "Geschichte&Kultur" werden angezeigt.

Ein Stück Kindheit in Berchtesgaden

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Tobias Messerschmidt hatte große Pläne für den Schapbachhof. Warum der Ort für ihn ein Herzensprojekt war und welche neuen Ideen der Steinmetz neben seinen Unternehmen verfolgt. Seine Leidenschaft für den Beruf und das Miteinander gibt Tobias Messerschmidt täglich an seine Kinder weiter. Hier helfen Tochter Lara und Sohn Leonardo ihrem Papa im Steinmetzbetrieb. Quelle: Tobias Messerschmidt „Für mich war der Schapbachhof nie ein wirtschaftliches Projekt, sondern immer ein Ort, der die Liebe und Erinnerungen meiner Kindheit widerspiegelt“, sagt Tobias Messerschmidt. Der 43-Jährige aus Ilshofen ist Steinmetz mit Herz und Leidenschaft. Neben seinem Steinmetzbetrieb in Crailsheim führt er eine Vertriebs-GmbH, eine Immobiliengesellschaft sowie ein Unternehmen, das Häuser im 3D-Druckverfahren herstellt. Außerdem ist er Teilhaber der Amoris UG – einer Plattform für Trauernde, auf der Erinnerungen in Form von Videos, Fotos und Texten festgehalten werden können. Mit dem Schapbachhof hatte der St...

Mit Herz und Humor fürs Freibad

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Die Bädles- Bühne Hengstfeld sorgt bei der Premiere ihres Stücks „Gib dem Affen Zucker“ für eine voll besetzte Halle und beste Stimmung. Mit Humor und Spielfreude begeistert die Gruppe ihre Zuschauer. Mit ausdrucksstarker Mimik und Gestik ziehen die Darsteller das Publikum in jede Szene hinein. Im Bild: Silke Kochendörfer mit Leon Held (links) sowie Marc Wurzinger und Elke Dürr. Die Turnhalle in Hengstfeld ist kaum wiederzuerkennen. Wo sonst Vereinsleben stattfindet, entsteht eine liebevoll, ländliche Kulisse. Für die Dekoration sorgen Silke Kochendörfer, Tine Ruiner, Ute Vogel, Nici Gsell und Dominique Borchert. Mit der Komödie „Gib dem Affen Zucker“ von Hans Schwarzl nimmt die Bädles- Bühne ihr Publikum mit auf eine besondere Reise. Premiere war am 13. März, insgesamt gibt es fünf Aufführungen. Veranstalter ist das Familienfreibad Hengstfeld mit vielen ehrenamtlichen Helfern. „An so einem Abend sind rund 40 Leute im Einsatz“, sagt Regisseur Uli Gsell aus Hengstfeld. Die Bädles- Bühne...

Eindrucksvolles Miteinander

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Trotz des schlechten Wetters ließ sich die Stadt Kirchberg die Feierlaune nicht nehmen. Auch in diesem Jahr durften sich die Gäste auf ein abwechslungsreiches Programm am Stadtfeiertag freuen. Trotz des schlechten Wetters lassen sich die Kirchberger die Feierlaune nicht nehmen. Die Poststraße verwandelt sich in ein buntes, lebendiges Treiben. Feierliche Eröffnung Gleich zu Beginn stimmen die Jagdhornbläser Mittelmühle das Publikum feierlich auf den Stadtfeiertag ein. Trotz des regnerischen Wetters versammeln sich zahlreiche Besucher in der Poststraße, um gemeinsam zu feiern. „Die Rinder stehen bereits an ihrem Platz, die Stände sind aufgebaut“, eröffnet Bürgermeister Axel Rudolph seine Ansprache. Auch wenn der Mittelaltermarkt in diesem Jahr aus Kostengründen nicht stattfinden könne, habe die Gemeinde die Gelegenheit genutzt, neue Konzepte zu entwickeln. Besonders freut sich Rudolph über das Engagement der örtlichen Vereine, Gewerbetreibenden und engagierten Bürger. „Dieses Miteinander...

„Unsere Stadt lebt durch Sie“

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Die Stadt Kirchberg lud zum Bürgerempfang in die Stadthalle ein. Bürgermeister Axel Rudolph blickte bewegt auf das vergangene Jahr zurück und wagte zugleich einen Ausblick auf kommende Aufgaben und Projekte. Die Stadthalle füllt sich. Gespannt verfolgen die Besucherinnen und Besucher die Ausführungen von Bürgermeister Axel Rudolph und das vielseitige Programm des Abends. „Es sind bewegte Zeiten, weil vieles gleichzeitig unsere Aufmerksamkeit fordert“, eröffnet Bürgermeister Axel Rudolph seine Rede beim Bürgerempfang in der Stadthalle Kirchberg. Politische Entwicklungen, Fragen nach Wohlstand und Sicherheit rücken zunehmend in den Mittelpunkt. Doch entmutigen lassen wolle man sich davon in Kirchberg nicht. Der Bürgerempfang sei vielmehr Gelegenheit, zurückzublicken – und zugleich mit Zuversicht nach vorne zu schauen. „Wir müssen klare Prioritäten bei unseren Investitionen setzen.“ Die Kommunen stünden unter massivem Druck – auch Kirchberg. Dennoch führt er mit Optimismus und einer guten...

Von Schlümpfen bis zu Bauarbeitern

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Gelebte Tradition seit fast drei Jahrzehnten: Beim Rosenmontagsumzug in Matzenbach sind Narren in bunten Kostümen, mit fröhlichen Gesichtern und in ausgelassener Stimmung zu sehen. Auch die Schlümpfe heizten mit einer blauen Rauchbombe die Stimmung ordentlich an und setzten damit ein farbenfrohes Highlight im närrischen Treiben. Heitere Stimmung, dröhnende Musik und ausgelassene Feierlaune prägten den Rosenmontagsumzug in Matzenbach, den der FC Matzenbach veranstaltete. Schon von weitem war das bunte Treiben zu hören – und spätestens beim Blick auf die Kostüme war klar: Hier wird Tradition gelebt. „Die Idee kam von ein paar Frauen des Wandervereins“, sagt Sabine Weiß. „Den Umzug selbst gibt es dieses Jahr zum 27. oder 28. Mal.“ Fast drei Jahrzehnte also, in denen sich das Dorf am Rosenmontag auf den Weg macht. Was einst als spontane Eingebung begann – „Die Frauen hatten damals die Idee, am Rosenmontag durchs Dorf zu ziehen“ – entwickelte sich rasch zu einer festen Institution. Wanderve...

"Das Forsthaus ist ein Teil von mir"

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Das Forsthaus Richtung Wettringen ist für Björn Duske weit mehr als ein Gelände. Es ist das Erbe seines Großvaters. Ein Ort mit Erinnerungen, der heute durch Vandalismus und Diebstahl gezeichnet ist. Das Forsthaus Richtung Wettringen, von vielen liebevoll "Villa Kunterbunt" genannt, wird zunehmend zum Ziel von Vandalismus. Wenn Björn Duske aus Brettheim an das alte Forsthaus seines Opas denkt, tauchen sofort warme Erinnerungen auf. „Das Forsthaus war der Jugendtraum meines Großvaters. Er wollte es immer haben“, berichtet der heute 46-Jährige. Vor rund 60 Jahren bot sich seinem Großvater Ernst Ehnes schließlich die Gelegenheit: Das Forsthaus an der Hauptstraße Richtung Wettringen kam unter den Hammer. „Früher gehörte das Haus zu den Forst- und Amtshäusern von Rothenburg ob der Tauber.“ Hohe Decken zeichnen die Bauarchitektur aus – einst lebte hier der Förster. Nach dessen Tod ging das Haus an seine beiden Töchter über. „Sie wurden später eingewiesen, weil sie crazy wurden. Die...

105 Mal der Start ins neue Jahr

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Irmgard Rieger aus Wildenstein feierte am 22. Dezember ihren 105. Geburtstag. Dankbar blickt sie auf ihre Kindheit zurück und findet auch heute noch in jedem Tag eine kleine Freude. „Mein einziges Handicap ist, dass ich schwerhörig bin“, sagt Irmgard Rieger gleich zu Beginn unseres Besuchs mit einem Lachen. Es ist ihr Humor, der uns sofort berührt. Geboren wurde sie am 22. Dezember 1920 in Ebermannstadt, zwei Jahre nach dem Ersten Weltkrieg. „Als ich geboren wurde, war noch die letzte Postkutsche von Forchheim nach Gößleinsheim unterwegs.“ Autos gab es zwar schon – aber sie gehörten noch lange nicht zum Alltag. Dieses Jahr feierte Irmgard Rieger ihren 105. Geburtstag. Als wir sie am 29. Dezember im Seniorenstift „Auf den Wäldern“ in Wildenstein besuchen, empfängt uns eine kleine, aufrechte Frau mit wachen Augen und einem freundlichen Lächeln. An ihre Kindheit erinnert sich die 105-Jährige noch sehr genau. „Ich war noch nicht ganz drei Jahre alt, als mein Vater versetzt wurde. Er war Ve...