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Eine Blutspur bis zur Jagstbrücke

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Vor dem Amtsgericht Crailsheim muss sich ein 37-Jähriger verantworten, der mit einem Messer auf seinen Mitbewohner eingestochen haben soll. Zum Motiv der Tat gehen die Aussagen deutlich auseinander. Die Blutspuren des Geschädigten erstreckten sich entlang der Bahnhofstraße bis hin zur Jagstbrücke. „Er hat mich provoziert und gesagt, er wolle meine ganze Familie in Albanien ficken“, verteidigt sich ein 37-Jähriger vor dem Amtsgericht Crailsheim. Laut Anklage geriet der albanische Staatsangehörige am 22. März 2022 mit seinem Mitbewohner in Streit, weil dieser sein Essgeschirr benutzt haben soll. Alkoholisiert und zunehmend aggressiv folgte er dem Mann in dessen Zimmer und stach mit einem Küchenmesser zu. Der damals 26-Jährige erlitt am hinteren Brustkorb eine stark blutende Stichwunde, die potenziell lebensgefährlich war, jedoch keine lebensbedrohlichen Folgen hatte. Nachdem der Angeklagte die Verletzung bemerkt hatte, ließ er ab. Ihm wird gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Zum Pr...

Von der Idee zur wertvollen Hilfe

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Johannes Kurfiß und Michael Etzel bringen mit ihrem Touchdisplay neue Vibes in die Schulen. Sie zeigen, wie moderne Berufsorientierung heute funktioniert. Johannes Kurfiß (links) und Michael Etzel haben Job Vibez eigenständig entwickelt. "Die Kids sind Kurzformate gewohnt - man muss sie über die richtigen Kanäle erreichen, um sie neugierig zu machen." „Unsere Überlegung war, wie sich Kinder und Jugendliche während der Schulzeit ein möglichst umfassendes Bild von Berufen machen können“, erklärt Johannes Kurfiß. Der 33-Jährige gründete gemeinsam mit Michael Etzel das Start-up JobVibez mit Sitz in Stimpfach. Schnell war den beiden klar: Die Digitalisierung verändert nicht nur die Arbeitswelt, sondern auch die Art, wie junge Menschen Informationen aufnehmen. „Die Kids sind Kurzformate gewohnt – man muss sie über die richtigen Kanäle erreichen, um sie neugierig zu machen.“ Zwar ist Berufsorientierung Teil des Lehrplans, doch klassische Formate wie Messen bleiben für viele Schüler ...

"In Erinnerung an Clara Fischer" - Ein Artikel von Lisa-Marie Irschik und Jens Sitarek, Südwestpresse Hohenlohe

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Der Förderverein Leichtathletik Crailsheim spendet 3.000 Euro an die Lebenshilfe Crailsheim. Das Geld kommt von den Eltern der jungen Frau, die beim Lauf 2021 starb. Bei der Spendenübergabe auf dem Burgberg (von links): Helmut Zanzinger (Förderverein), Peter Schnabel, Volker Gerullis (beide Lebenshilfe) sowie Jürgen Geiger und Martin Wenger (beide Förderverein) „Die Arbeit mit behinderten Menschen ist immer voller Humor. Man lacht miteinander, nicht übereinander“, so formuliert es Peter Schnabel. Der 70-Jährige aus Vellberg ist seit 1997 Geschäftsführer der Lebenshilfe in Crailsheim – seit 2022 Vorsitzender des Vereins. Bereits während seines Studiums engagierte er sich für die Lebenshilfe Bamberg und baute später die Offene Hilfe in Schwäbisch Hall mit auf. „Ich arbeite gerne mit Menschen", sagt Schnabel und fügt hinzu: "Wir kümmern uns um Menschen mit Behinderung und ihr Angehörigen." Zentrale Themen sind Freizeitzeitgestaltung, Bildungsangebote, Familienunterstützung,...

Gesund bleiben, gesund werden

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Am Sonntag konnten sich potenzielle Spender beim „Silvester Shape Up“ in der Sporthalle Onolzheim in die DKMS aufnehmen lassen. Anlass war eine junge Frau aus der Region, die an Blutkrebs erkrankte. Die medizinische Fachangestellte Maria Katsika gehörte zu den fünf Ehrenamtlichen, die an diesem Tag die Besucher bei der Durchführung der Abstriche anleiteten. „Wir veranstalten unsere Sportevents hier, um gesund zu bleiben. Mit der DKMS-Registrierung geht es darum, gesund zu werden“, sagt Vanessa Schäfer aus Altenmünster. Für die 36-Jährige ist das Thema Blutkrebs eine Herzensangelegenheit. Gemeinsam mit Mitorganisatorin Janina Hofmann und dem Vorsitzenden des Bereichs Sport vom SV Onolzheim, Meikel Fronek, rief sie am vergangenen Sonntag eine DKMS-Registrierungsaktion in der Sport- und Festhalle Onolzheim ins Leben. Von links nach rechts: Die Organisatorinnen der DKMS-Registrierungsaktion, Vanessa Schäfer und Janina Hofmann, mit dem Vorsitzenden des SV Onolzheim, Meikel Fronek. „Gesund b...

Überholungsmanöver endet vor Gericht

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Ein 28-Jähriger hat sich vor dem Amtsgericht Crailsheim für einen riskanten Überholvorgang verantworten müssen. Unweit der Stelle nehmen viele Autofahrer die Abkürzung über den Schummhof. Den Schummhof an der Nordwest-Umgehung Crailsheim sehen viele Autofahrer als willkommene Abkürzung, um den täglichen Staus im Feierabendverkehr zu entkommen. Vor allem an der Ampelkreuzung zur B290 gehören lange Autoschlangen am Abend zum Alltag. Immer wieder kommt es zu riskanten Manövern – eines davon endet vor Gericht. Ein 28-jähriger SHK-Anlagenmechaniker aus Brettheim muss sich am Amtsgericht Crailsheim verantworten, nachdem er am 13. Februar 2025 gegen 18.35 Uhr auf der Nordwestumgehung mehrere Fahrzeuge überholt hatte – trotz Gegenverkehr. Laut Anklage müssen entgegenkommende Autos auf den Grünstreifen ausweichen, um eine Kollision zu verhindern. Zwei Pkw, ein Peugeot und ein VW Golf, werden dabei beschädigt. Der Angeklagte selbst habe nach eigenen Angaben nicht die Absicht gehabt, über den Sch...

"Jubada, Jubada, eins, zwei, drei - die Fritzen sind spitze!"

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  „Jubada, Jubada, eins, zwei, drei – die Fritzen sind spitze!“ Das ist der Taufspruch, wenn neue Mitglieder der Fritzen-Gesellschaft Hengstfeld ihren persönlichen „Fritzen-Namen erhalten“. Die Fritzen selbst wurden 1988 offiziell gegründet und blicken heute auf eine 37-jährige Tradition zurück. „Fritz Unbehauen und Fritz Bernhard haben sich im Schwarzen Adler in Hengstfeld getroffen und gesagt: Wir haben so viele Fritzen in der Gegend – wir gründen einen Klub!“, erzählt der Vorsitzende Rudolf Härtnagel, besser bekannt als der „Mittelgassen-Fritz“. Dabei hat selbst die Betreiberin der ehemaligen Gaststätte, Anneliese Faulborn, einen Fritzen-Namen erhalten – „Friedericke vom Adler“ und ist festes Mitglied. Die Taufzeremonie hat bis heute Kultstatus. „Der Täufling wird von zwei Fritzen gehalten, geschaukelt und mit originalem Tauber-Quellwasser und einer Klobürste bespritzt“, erklärt Härtnagel. Auch wer schon Fritz heißt, bekommt einen neuen Namen mit Bezug zu Hobby oder Beruf. „Bei ...

Erste Veröffentlichung eines Porträts im Hohenloher Tagblatt - sehr stolz

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 😍😍 Hohenloher Tagblatt Datum: Samstag, 3. Mai 2025 Seite: 11 Rubrik: Menschen Porträt: Julian Gackstatter