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Ein Dorf packt an – und feiert 50 Jahre Heckenfest

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Safe the Date: Am 24. und 25. Juli feiert Maulach sein Heckenfest. Mit Gegrilltem, dem „Maulacher Heckenkeiler“ und einem bunten Kinderprogramm ist für Jung und Alt einiges geboten. In Maulach wird gemeinsam angepackt. Den viertägigen Aufbau stemmen die Bewohner selbst. Trotz der Arbeit kommen Spaß und gute Stimmung dabei nicht zu kurz. Biertischgarnituren, Küche, Zelt, Bar, Kassenhaus, Getränkewagen und Musik – langsam nimmt die Dorfmitte in Maulach Gestalt an. Auf dem Hof und in der Garage von Familie Friedrich wird bereits fleißig aufgebaut, denn am 24. und 25. Juli findet das traditionelle Heckenfest statt. In diesem Jahr gibt es dabei einen ganz besonderen Anlass zum Feiern: Es wird zum 50. Mal veranstaltet. Zum Jubiläum dürfen sich Besucher auf zwei Festtage freuen. Los geht es am Freitag ab 19 Uhr mit dem Barbetrieb. Am Samstag startet ab 18 Uhr das Hauptprogramm. Vor allem Familien kommen auf ihre Kosten: Ein abwechslungsreiches Kinderprogramm mit Tanz und Musik, Kinderschminke...

Gelöschte Erinnerungen

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Datenveränderung ist strafbar – das bekam ein 34-Jähriger vor dem Amtsgericht Crailsheim zu spüren. Er soll die Festplatte seiner Ex-Freundin gelöscht und tausende Dateien vernichtet haben. Rund 48.000 Dateien soll der Angeklagte nach Überzeugung des Gerichts von der Festplatte seiner Ex-Freundin gelöscht haben. Wenn Richter eines nicht mögen, dann ist es, für dumm verkauft zu werden. So auch Richterin Uta Herrmann an diesem Verhandlungstag. Im Laufe des Prozesses wurde ihr Ton gegenüber dem Angeklagten mehrfach deutlich schärfer. „Wollen Sie mich nicht verstehen oder kapieren Sie es nicht?“, fragt sie den 34-jährigen Arbeitssuchenden wiederholt. Laut Anklage soll er vergangenen Jahres die Festplatte aus dem Computer seiner Ex-Freundin ausgebaut und rund 48.000 Dateien gelöscht haben. Er habe sich der Datenveränderung strafbar gemacht. Unter den Dateien befanden sich persönliche Fotos und Videos, gespeicherte Passwörter, Arbeitsunterlagen sowie Sozialversicherungsdokumente. Vor Ger...

Kinderpornografie per Messenger

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Vor dem Amtsgericht Crailsheim muss sich ein 31-Jähriger wegen des Besitzes kinder- und jugendpornografischer Inhalte verantworten. Der Fall zeigt: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Über den Messengerdienst „Kik“ habe der Angeklagte die Inhalte in Chats erhalten. Einer 4-Jährigen wurde ein erigiertes Glied in den Anus eingeführt, weitere 4-jährige und 6-jährige Mädchen mussten das erigierte Glied eines erwachsenen Mannes oral befriedigen. Eine 14-Jährige saß entblößt mit gespreizten Beinen auf einem erwachsenen Mann, einer weiteren 14-Jährigen wird ein nicht definierbarer Gegenstand in den Vaginalbereich eingeführt. Anhand mehrerer Beispiele beschrieb Staatsanwalt Müller den Inhalt der insgesamt 22 kinder- und jugendpornografischen Dateien, die Ermittler bei einer Wohnungsdurchsuchung auf dem Mobiltelefon eines 31-Jährigen sichergestellt hatten. Die Vorwürfe, die er Ende Juni vor dem Amtsgericht Crailsheim verlas, reichen von sexualisierten Darstellungen von Kleinkindern bis hin z...

Beleidigung gegen Polizisten: Worte, die teuer wurden

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Polizisten müssen sich in ihrem Job viel anhören. Dies zeigt ein Fall aus Crailsheim, der jetzt vor dem Amtsgericht verhandelt wurde. Los ging es damals mit Beschwerden über Ruhestörungen. Die Ausdrücke kosteten einem 39-Jährigen und seiner Schwester mehrere Hundert Euro. Für ein Symbolfoto erklärte sich der betroffene Polizeibeamte bereit. Die Aufnahme entstand vor einer Arrestzelle im Polizeirevier Crailsheim. „Der Spacko hat nichts Besseres zu tun, als die Deutschen zu ärgern.“  Mit diesen Worten soll ein 39-Jähriger laut Anklage der Staatsanwaltschaft einen Polizeibeamten des Polizeireviers Crailsheim beleidigt haben. Seine Schwester soll die Beamten zudem mit den Worten „Fickt euch.“ beschimpft haben. Beide Geschwister mussten sich deshalb vor dem Amtsgericht wegen Beleidigung verantworten. Den Angeklagten ist die Anspannung deutlich anzumerken. „Ich war noch nie vor Gericht und habe das Amtsgericht zunächst nicht einmal gefunden“, erklärt der 39-Jährige. Zu seiner Äußerung st...

Drohungen mit Waffe und Kampfhund

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Vor dem Amtsgericht Crailsheim muss sich ein 46-Jähriger wegen Bedrohung und Beleidung verantworten. Über Monate versetzte er das Opfer in Todesangst und hetzte sogar seinen aggressiven Pit Bull auf ihn. Am Wasserturm in Crailsheim soll er seinem Opfer fast täglich aufgelauert haben – rechts der Pit Bull, links das Butterfly-Messer. Patronen, Schlagstock, Machete, Feuerzeugpistole, HDR-50-Revolver, Gaspistole, Würgeholz, Schreckschusspistolen, CO₂-Kartuschen, Jagdmesser sowie Beutel mit Ketamin: All das stellten Polizeibeamte bei der Wohnungsdurchsuchung eines 46-Jährigen in Crailsheim sicher. „Sie hatten ein richtiges Arsenal an Waffen“, bemerkt Richterin Uta Herrmann. Hinzu kam ein American Pit Bull Terrier, den der Angeklagte nach Überzeugung des Gerichts wiederholt zur Bedrohung seines Opfers eingesetzt hatte. Die Rasse gilt als besonders kräftig und muskulös. Wer bereits Musikvideos des Rappers Bonez MC gesehen hat, kennt das markante Erscheinungsbild dieser Hunde. Der Pit Bull zä...

Kleiner Kämpfer braucht Hilfe

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Als Feuerwehrmann hilft Norman Lüdke anderen Menschen in Not. Nun braucht seine eigene Familie Unterstützung. Sein zweijähriger Sohn Leo leidet am West-Syndrom. Ein schwerer Schicksalsschlag. Leo zeigt seinen Eltern jeden Tag aufs Neue, wie viel Liebe in ihm steckt. Für Barbara Müller und Norman Lüdke ist ihr Sohn ihr größtes Glück. Leo Müller sitzt in seinem Therapiestuhl und spielt mit seiner bunten Kuschelrasselraupe. Der Zweijährige lächelt seinen Eltern Norman Lüdke und Barbara Müller entgegen. Immer wieder beugt sich seine Mutter zu ihm und gibt ihm liebevoll einen Kuss auf die Wange. Die kleine Familie wirkt glücklich. Doch hinter diesem Bild verbirgt sich ein schwerer Schicksalsschlag. Leo kam sechs Wochen zu früh zur Welt. Der Junge leidet am West-Syndrom, einer schweren Form der Epilepsie, die mit Hirnschäden und Spastiken einhergeht. Bereits drei schwere Anfälle hat Leo erlitten, zwei davon unmittelbar hintereinander. „Vor Weihnachten 2024 haben wir gemerkt, dass seine Ent...

LSD, Bitcoin, Minderjährige: Der Fall eines Drogendealers aus Crailsheim schockiert selbst das Amtsgericht

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Drogen aus dem Darknet, bezahlt mit Bitcoin, geliefert an eine Packstation in Gerabronn: Der Fall gegen einen 32-jährigen Crailsheimer erinnert in seiner Struktur an den bundesweit bekannt gewordenen „Shiny Flakes“-Fall. Hinter Shiny Flakes steckte Maximilian Schmidt alias der „Kinderzimmer-Dealer“, der ebenfalls Packstationen für seine Drogengeschäfte nutze. Vor dem Amtsgericht Crailsheim geht es um jahrelangen Drogenhandel, minderjährige Abnehmer und ein Geständnis in letzter Minute. An diese Packstation in Gerabronn ließ sich der Angeklagte laut Ermittlungen seine Drogenbestellungen aus dem Darknet liefern. Ein ungewöhnliches Bild bietet sich an diesem Morgen im Wartebereich vor dem Sitzungssaal des Amtsgerichts Crailsheim. Unter den Zeugen sitzt eine Frau, deren äußerer Zustand den jahrelangen Drogenkonsum deutlich erkennen lässt. „Die holen wir vielleicht als Zweites gleich zur Zeugenvernehmung, bevor sie uns umkippt“, bemerkt Erster Staatsanwalt Dr. Herrmann. Neben Polizeibeamten...

Tausende Kinderpornos bei "Dennis" sichergestellt

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Ein 48-Jähriger muss sich vor dem Amtsgericht Crailsheim wegen der Verbreitung, des Erwerbs und Besitzes Kinder- und Jugendpornografie verantworten. Noch im Gerichtssaal wird er verhaftet. Die 3.235 Dateien waren ausschließlich auf dem Laptop des 48-Jährigen gespeichert, von dem aus er zwei dieser Dateien in seinen OneDrive-Account hochgeladen hatte. 2.449 Dateien mit kinderpornografischem und 786 mit jugendpornografischem Inhalt – insgesamt 3.235 strafrechtlich relevante Dateien haben Ermittler bei der Wohnungsdurchsuchung eines 48-Jährigen in Crailsheim sichergestellt. Darunter befanden sich auch Videos mit einer Gesamtlaufzeit von rund 15 Stunden. Die Kinder und Jugendlichen seien ganz oder teilweise nur mit Socken bekleidet – in sexuell expliziter Stellung. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll der Angeklagte zudem selbst zwei kinderpornografische Bilder in seinen OneDrive-Account hochgeladen haben. Es handle sich um Dateien von Mädchen unter 14 Jahren. Bei der Wohnungsdurch...

Demokratie beginnt im Klassenzimmer

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Rund 60 Schüler erarbeiteten bei der Crailsheimer Jugendkonferenz konkrete Vorschläge für ihre Stadt und Schulen. Im Rahmen der Präsentation traten sie in direkten Dialog mit der Verwaltung. Oberbürgermeister Christoph Grimmer, Gemeinderäte und interessierte Bürger kamen an diesem Abend in den Ratssaal, um die Ergebnisse der Jugendkonferenz zu verfolgen. „Die demokratische Beteiligungskompetenz Jugendlicher muss für ihre spätere Entwicklung gestärkt werden“, sagt Jonas Förtsch. Der Lehrer und Verantwortliche für Demokratiebildung am Lise-Meitner-Gymnasium Crailsheim begleitete die Präsentation der Crailsheimer Jugendkonferenz im Ratssaal. Die Konferenz selbst ist eine Kooperation mit dem Jugendbüro. Ein ähnliches Format gab es bereits im Vorjahr unter Trägerschaft des Kultusministeriums. „Wir haben das Konzept an Crailsheim angepasst und mit mehreren Schulen weiterentwickelt. Die Themen stammen aus Fragestellungen, die die Jugendlichen hier vor Ort umtreiben.“ Es gehe um lokalpolitisch...

Ein Tag voller Perspektiven

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Zum Berufsinformationstag strömen zahlreiche Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Eltern in den Hangar – angezogen von einem vielfältigen und inspirierenden Angebot an Ausbildungsberufen. Telegärtner Elektronik mit ihrem Azubi-Roboter und „nerdigem“ Standdesign. Von links nach rechts: Arijana Morina (Auszubildende, 1. Lehrjahr zur Industriekauffrau), Jannis Treml (Auszubildender zum Fachinformatiker für Systemintegration, 1. Lehrjahr), Patrik Roman (Auszubildender zum Elektroniker für Betriebstechnik, 2. Lehrjahr), Ausbildungskoordinator Andreas Judt sowie technischer Ausbilder Marius Scharpfenecker. An diesem sonnigen Samstag zieht es zahlreiche Schüler, Eltern und Familien in den Hangar nach Crailsheim zum Berufsinformationstag. Rund 90 Ausbildungsbetriebe nutzen die Gelegenheit, um ihre Unternehmen vorzustellen und Einblicke in Ausbildungsplätze sowie Karrierewege zu geben. Bereits auf dem Gelände vor dem Hangar werden die Besucher von einer Vielzahl an Ausstellern empfangen...

Handel mit Kokain in Crailsheimer Eiscafé

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Vor dem Amtsgericht Crailsheim sollte sich ein Dealer wegen 16-fachen Kokainhandels verantworten. Zur angesetzten Hauptverhandlung sind alle Beteiligten erschienen – mit Ausnahme des Angeklagten. Symbolfoto: Nach einer Razzia in einem Crailsheimer Eiscafé, bei der Drogenspürhunde zum Einsatz kamen, wurde ein Dealer wegen gewerbsmäßigen Kokainhandel vor Gericht angeklagt. Erster Staatsanwalt Dr. Jürgen Herrmann, Verteidiger Robert Bäumel sowie das Schöffengericht unter Vorsitz von Amtsgerichtsdirektorin Dorothea Keck blicken auf eine leere Anklagebank. Dem Dealer wird vorgeworfen, im Zeitraum von März 2023 bis Januar 2024 in 16 Fällen mit Kokain in Mengen zwischen 0,5 und 10 Gramm gehandelt zu haben. Als zentraler Umschlagplatz soll dabei ein Crailsheimer Eiscafé gedient haben, von dem aus er seine Geschäfte abgewickelt haben soll. Gefälschter Ausweis  Hinzu kommt der Vorwurf des illegalen Aufenthalts in Deutschland und der Urkundenfälschung. Bei der Durchsuchung wegen der Betäubung...

Schuss nach Sexnachrichten

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Vor dem Amtsgericht Crailsheim steht ein 26-Jähriger wegen gefährlicher Körperverletzung. Er soll sein Opfer mit einer Waffe geschlagen und einen Schuss abgefeuert haben. Auf offener Straße nahe der ehemaligen Bank im Crailsheimer Teilort Roßfeld attackierte der Angeklagte den Geschädigten mit einer Schreckschusswaffe. „Ich war damit überfordert. Es war nicht meine Absicht, so etwas zu tun“, erklärt ein 26-Jähriger vor dem Amtsgericht Crailsheim. Laut Anklage soll er am 12. Juni 2023 sein Opfer neben der Feuerwehr in Roßfeld mit einer Schreckschusswaffe bedroht, ihm damit ins Gesicht geschlagen und anschließend einen Schuss in die Luft abgegeben haben. Auslöser des Vorfalls war ein Instagram-Profil, über das sexuelle Inhalte verbreitet worden waren. Der Angeklagte war überzeugt, dass der Geschädigte hinter den entsprechenden Nachrichten stecke, und forderte ihn auf, dies zuzugeben. Gleichzeitig stand auch der 26-Jährige selbst im Verdacht, das Profil betrieben zu haben, von dem die Sex...