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Dealer dreimal mit Messer gestochen: Haftstrafe nach Prozess in Crailsheim

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Für einen 26-jährigen Syrer endete sein viertägiger Prozess vor dem Schöffengericht Crailsheim mit einer langen Haftstrafe. Seine Drogensucht spielte bei den Gewaltdelikten eine zentrale Rolle. Das Gelände rund um den Crailsheimer Lammgarten gilt in der örtlichen Drogenszene als „Pennerpark“. Dort soll sich ein Teil der angeklagten Taten abgespielt haben. Vier Tage lang steht ein 26-jähriger Syrer vor dem Schöffengericht Crailsheim. Seit Februar sitzt er in Untersuchungshaft in der Haller Justizvollzugsanstalt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, einem inzwischen verurteilten Dealer dreimal mit einem Messer in den Rücken gestochen zu haben. Der Mann hatte nach Auffassung des Gerichts einer damals 18-Jährigen mit Methadon versetztes Kokain verkauft. Die junge Frau starb infolge des Konsums. Der Angeklagte machte den Verurteilten für ihren Tod verantwortlich und verdächtigte ihn zudem, ein Verhältnis mit seiner Verlobten zu haben. Staatsanwalt Knietig zitierte aus einer Sprachnachric...

„Shiny Flakes“ reicht bis Hohenlohe – Der „Teenage Drug Lord“ sorgte auch hier für zahlreiche Abnehmerverfahren

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Abnehmerverfahren gegen Kunden des „Kinderzimmer-Dealers“ Maximilian Schmidt reichen bis in den Landgerichtsbezirk Ellwangen. Ein Fall in Crailsheim zeigte ähnliche Gleichgültigkeit. Die Kriminalpolizisten Ralf Linglebe und Petric Kleine präsentierten neben Oberstaatsanwalt Ricardo Schulz und Polizeipräsident Bernd Merbitz (von links) im März 2015 während einer Pressekonferenz in Leipzig den Drogenfund. Die Polizei in Leipzig hatte ein weltweites Drogennetz gesprengt. Quelle: Peter Endig/dpa Was einst in einem Leipziger Kinderzimmer begann, hatte Folgen bis in den Landkreis Schwäbisch Hall. Die Staatsanwaltschaft Ellwangen bestätigte gegenüber unserer Zeitung, dass es auch im Landgerichtsbezirk Ellwangen mehrere Verfahren gegen Abnehmer von „Shiny Flakes“ gab. Genaue Zahlen werden nicht genannt. Fest steht jedoch, dass die Geschäfte des Leipziger Online-Drogendealers bis in die Region reichten. Parallelen zum „Teenage Drug Lord“ wurden nun bei einer Verhandlung am Amtsgericht Crailshei...

LSD, Bitcoin, Minderjährige: Der Fall eines Drogendealers aus Crailsheim schockiert selbst das Amtsgericht

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Drogen aus dem Darknet, bezahlt mit Bitcoin, geliefert an eine Packstation in Gerabronn: Der Fall gegen einen 32-jährigen Crailsheimer erinnert in seiner Struktur an den bundesweit bekannt gewordenen „Shiny Flakes“-Fall. Hinter Shiny Flakes steckte Maximilian Schmidt alias der „Kinderzimmer-Dealer“, der ebenfalls Packstationen für seine Drogengeschäfte nutze. Vor dem Amtsgericht Crailsheim geht es um jahrelangen Drogenhandel, minderjährige Abnehmer und ein Geständnis in letzter Minute. An diese Packstation in Gerabronn ließ sich der Angeklagte laut Ermittlungen seine Drogenbestellungen aus dem Darknet liefern. Ein ungewöhnliches Bild bietet sich an diesem Morgen im Wartebereich vor dem Sitzungssaal des Amtsgerichts Crailsheim. Unter den Zeugen sitzt eine Frau, deren äußerer Zustand den jahrelangen Drogenkonsum deutlich erkennen lässt. „Die holen wir vielleicht als Zweites gleich zur Zeugenvernehmung, bevor sie uns umkippt“, bemerkt Erster Staatsanwalt Dr. Herrmann. Neben Polizeibeamten...

Kokainhandel in Crailsheim: Dealer erscheint nicht vor Gericht

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Vor dem Amtsgericht Crailsheim sollte sich ein Dealer wegen 16-fachen Kokainhandels verantworten. Zur angesetzten Hauptverhandlung sind alle Beteiligten erschienen – mit Ausnahme des Angeklagten. Symbolfoto: Nach einer Razzia in einem Crailsheimer Eiscafé, bei der Drogenspürhunde zum Einsatz kamen, wurde ein Dealer wegen gewerbsmäßigen Kokainhandel vor Gericht angeklagt. Erster Staatsanwalt Dr. Jürgen Herrmann, Verteidiger Robert Bäumel sowie das Schöffengericht unter Vorsitz von Amtsgerichtsdirektorin Dorothea Keck blicken auf eine leere Anklagebank. Dem Dealer wird vorgeworfen, im Zeitraum von März 2023 bis Januar 2024 in 16 Fällen mit Kokain in Mengen zwischen 0,5 und 10 Gramm gehandelt zu haben. Als zentraler Umschlagplatz soll dabei ein Crailsheimer Eiscafé gedient haben, von dem aus er seine Geschäfte abgewickelt haben soll. Gefälschter Ausweis  Hinzu kommt der Vorwurf des illegalen Aufenthalts in Deutschland und der Urkundenfälschung. Bei der Durchsuchung wegen der Betäubung...

Drogentod nach Kokainkonsum: 49-Jähriger in Crailsheim vor Gericht

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Vor dem Amtsgericht Crailsheim muss sich ein 49-Jähriger wegen gewerbsmäßigen Drogenhandels verantworten. Nach dem Konsum von vermeintlichem Kokain aus seinem Verkauf kam eine junge Frau ums Leben. In der Nähe des Schwanensees befand sich die Wohnung des Angeklagten. Die Übergaben erfolgten entweder auf dem Gelände des Albert-Schweitzer-Gymnasiums oder direkt bei ihm zu Hause. Heroinplomben, Hydromorphon, aufgezogene Spritzen mit Heroinlösung, Ecstasy, Subutex, verschreibungspflichtige Medikamente, Methadonhydrochlorid, Verpackungsmaterial, Amphetamine, Fixerbesteck, Feinwaagen: All das stellten Polizeibeamte in der Crailsheimer Wohnung eines 49-Jährigen sicher. Neben Betäubungsmitteln wurden mehrere Ausweise junger Frauen, Krankenkarten, ein Blankorezept und ein Notfallbericht aufgefunden. Dieser ist besonders brisant: Er stammt von einer jungen Frau, die als "Leiche in der Ludwigstraße" bekannt wurde - ein Fall, der 2024 für Aufsehen sorgte. Die Frau war bereits 2023 im Alt...

„Reifen“ als Codewort: Drogenhandel in Crailsheimer Autowerkstatt

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Eine Autowerkstatt in Crailsheim diente monatelang als Drogenumschlagsplatz. Dort herrschte ein reger Betrieb. Jetzt hat sich der Betreiber vor dem Amtsgericht verantworten müssen.  In der ehemaligen Autowerkstatt in Crailsheim gingen die Drogen über den Tisch. Inzwischen wurde die Außenfassade neu gestrichen, statt blau ist sie jetzt grau. Knapp drei Jahre nach den mutmaßlichen Taten muss sich ein 52-jähriger Kfz-Mechaniker vor dem Schöffengericht Crailsheim verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann gewerbsmäßigen Handel mit Betäubungsmitteln vor – ausgehend von seiner Autowerkstatt in Crailsheim. Die Vorwürfe beziehen sich auf den Zeitraum vom 23. Juli bis 22. November 2022. Laut Anklage soll der Mechaniker in 39 Einzelfällen Kokain und Amphetamin verkauft haben – in Mengen zwischen 0,5 und 5 Gramm beim Kokain sowie zwischen 5 und 10 Gramm beim Amphetamin. Darüber hinaus geht es um den Erwerb von 50 Gramm Kokain und 30 Gramm Amphetamin zum Weiterverkauf. Eine Durchsuc...